Der allwöchentliche Einkauf gehört zum ganz normalen Alltag und hat eigentlich nichts mit der familiären Freizeitgestaltung zu tun. Dennoch kann man auch den Einkauf von Kleidung im 7trends Shop oder den ganz normalen Lebensmitteleinkauf kindgerecht gestalten. Eltern müssen lediglich wissen wie. Und, wer es schafft, mit seinen Sprösslingen besonders zügig und souverän einzukaufen, hat demnächst deutlich mehr Zeit für die gemeinsame Freizeitgestaltung. Doch wie gelingt der wöchentliche Großeinkauf für die ganze Familie mit den Kindern im Schlepptau? Hier wollen wir ein paar der wichtigsten Tipps und Tricks vorstellen.
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Der richtige Markt
Ein Einkaufsmarkt funktioniert eigentlich immer nach den gleichen Regeln. Es sollen möglichst lange Wege zurückgelegt werden, um an so vielen Waren wie nur irgend möglich vorbei zu kommen. Dafür werden alle lebensnotwendigen Waren ganz hinten im Markt platziert, so dass man mitunter einen Halbmarathon laufen muss. Abkürzungen werden ebenfalls oftmals gar nicht erst angeboten, so dass man die langen Strecken nicht umgehen kann. Diese Märkte sind für Eltern mit Kindern tabu.
Ebenfalls entscheidend für den entspannten Einkauf mit Kind und Kegel ist die Größe des Marktes. Je breiter die Gänge, desto besser gelangen auch Eltern mit Kleinkindern und Kinderwagen hindurch und können so deutlich entspannter einkaufen. Hier sollte man sich unterschiedliche Märkte, die natürlich idealerweise alle dasselbe Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, genauer ansehen und dann entscheiden, wo der wöchentliche Großeinkauf hinführt.
Die richtige Zeit zum Einkaufen
Ebenfalls sollte man nach Möglichkeit eine passende Zeit für den Einkauf für sich finden. Der Vormittag des Samstags ist hier denkbar ungeeignet, denn zu dieser Zeit wollen die meisten Berufstätigen einkaufen, aber auch vielen Rentnern fällt kurz vor dem Sonntag, an dem kein Geschäft geöffnet ist, noch das eine oder andere unbedingt notwendige Utensil ein. Ebenso wenig sind die späten Nachmittags- und frühen Abendstunden unter der Woche für den Einkauf mit Kindern geeignet, denn hier sind wiederum die Berufstätigen noch auf einen schnellen Sprung zum Feierabendeinkauf unterwegs.
Je weniger in den Supermärkten los ist, wenn Familien einkaufen, und je mehr Kassen geöffnet sind, umso besser. Von daher eignen sich die Vormittage unter der Woche am besten, wenn es um den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf geht.
Die richtige Vorbereitung
Bei Kleinkindern und Babys kann es sinnvoll sein, vor dem Einkaufen eine Runde auf den Spielplatz einzuplanen. So sind die Kleinsten schön müde und verschlafen den anstrengenden Wocheneinkauf. Größere Kinder sollte man im Anschluss an das Einkaufen mit dem Spielplatzbesuch und Co. belohnen. Dies sollte aber die einzige Belohnung bleiben.
Besonders wichtig ist es auch, dass die Eltern stets cool bleiben. Denn gerade an der Kasse, besser bekannt auch als Quängelzone, wird die Trotzphase bei Kindern besonders deutlich sichtbar. Wenn Eltern hier einmal nachgeben, werden sie nie wieder an der Kasse vorbeigehen können, ohne ihren Kindern den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Ebenso wichtig ist es, die Kinder mit einzubeziehen. Insbesondere größere Kinder lieben es, wenn sie beauftragt werden, die Butter, die Milch oder den Käse aus dem Regal zu holen. Sie fühlen sich dadurch erwachsener und gebraucht. Allerdings ist es wichtig, dass man den Kindern von Anfang an klar macht, dass nur die Dinge geholt werden dürfen, die die Eltern ihnen auftragen. Ansonsten besteht der Wocheneinkauf nur aus Schokolade und Spielzeug, Brot, Milch, Butter und Co. sucht man dann vergebens im Einkaufswagen.
Foto: ©sternschnuppe1 / pixelio.de